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I. Einleitung: Strategie und Taktik bei Clausewitz

Als einer der meistzitierten Sätze der Miltärtheorie kann wohl Clausewitz' Ausspruch, "der Krieg sei die bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln"(1) gelten. Dieses Verständnis der Beziehung zwischen Politik und Krieg sollte für lange Zeit prägend sein.

Neben dem Begriffspaar Politik und Krieg begründete Carl von Clausewitz mit seinem Werk aber auch, wie fast vergessen, ein neues Verständnis von Strategie und Taktik.

Tatsächlich sind letztere Begriffe auch nur die hierarchische Fortführung der erstgenannten. Denn der von der Politik als Mittel eingesetzte Krieg gliedert sich in strategische und taktische Elemente.

Im folgenden soll versucht werden, nach einem kurzen Überblick über die Methoden von Clausewitz' Kriegstheorie die Entwicklungsgeschichte und den Inhalt des clausewitzschen Verständnisses von Strategie und Taktik aufzuzeigen, um zum Ende die Bedeutung seiner Neudefinition dieser Begriffe deutlich zu machen, die dem Gehalt seines meistzitierten Satzes in nichts nachsteht.

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Anmerkungen:

1. dies ist natürlich nur die verkürzte populäre Darstellung des clausewitzschen Gedankens, in "Vom Kriege" ließt sich dierser folgendermaßen: "So sehen wir also, daß der Krieg nicht bloß ein politischer Akt, sondern ein wahres politisches Instrument ist, eine Fortsetzung des politischen Verkehrs, ein Durchführen desselben mit anderen Mitteln"[1. Buch, 1. Kapitel, 24 (S.34)].